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Klassische Musik und Oper von Classissima

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Freitag 29. Juli 2016


nmz - KIZ-Nachrichten

26. Juli

Musikalisch zukunftsweisend - Preisträgerkonzert des Bundeswettbewerbs Jugend komponiert

nmz - KIZ-Nachrichten „Erfrischung für Streichquintett“, „Modus indienne“ oder „Summary 14“ – die Werktitel lassen Außergewöhnliches vermuten. Am Freitag, 5. August, sind in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main Stücke junger Komponisten zu hören und zu erleben. Die 13 Jugendlichen sind Preisträger des diesjährigen Bundeswettbewerbs Jugend komponiert. Die in diesem Bereich höchste Auszeichnung wird vergeben von der Jeunesses Musicales Deutschland und ist verbunden mit einer intensiven Förderung: So waren die jungen Talente aktuell in eine Kompositionswerkstatt auf Schloss Weikersheim eingeladen, dem Sitz der JMD südlich von Würzburg, wo sie acht Tage lang mit namhaften Komponisten ihre Werke diskutiert und wertvolle Anregungen für ihre kompositorische Arbeit erhalten haben. Weiterlesen

Crescendo

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Gedicht in Bewegungen - Les Indes Galantes in München: Gedicht in Bewegungen

Der belgische Choreograph Sidi Larbi Cherkaoui inszeniert Rameaus 1735 uraufgeführtes Werk „Les Indes galantes“ am Münchner Prinzregententheater als optische und musikalische EntdeckungsreiseIn Ballettopern der französischen Barock-Zeit umrankten Tanz-Szenen die musikalischen Teile als ein dekoratives, mitunter auch komisches Element. Auch in Sidi Larbi Cherkaouis Inszenierung von Rameaus 1735 uraufgeführtem Werk „Les Indes galantes“ machen beide gemeinsame Sache, allerdings deutlich gleichberechtigter. Während der Aufführung, die am 24.7. ihre umjubelte Premiere im Münchner Prinzregententheater hatte, ist die Compagnie des belgischen Choreographen fast immer auf der Bühne präsent. Ein Dutzend Bewegungsvirtuosen ergänzt in Gestalt einer multikulturellen Putzkolonne das Geschehen rund um zehn überzeugende SolistInnen (darunter Anna Prohaska als Phani/Fatime, John Moore als Adario und Lisette Oropesa als Hébé/Zima), den beeindruckenden Balthasar-Neumann-Chor und eine Schulkinder-Gruppe. Mal als Ensemble, mal im Alleingang begleiten sie fast alle Szenen der vier Aufzüge mit einem raffinierten Repertoire an Körpersprache, das höfische Tänze genauso zitiert wie klassisches Ballett oder Break Dance. Manchmal reicht das Schlängeln eines einzelnen Hand- und Fußpaares aus, um die Wellen eines ganzen Meeres nachzuahmen, dann wieder wirbeln, schlittern und springen alle fünf Frauen und sieben Männer über die Bühne, um einen Sturm darzustellen – jeder von ihnen auf seine individuelle Art, aber alle perfekt aufeinander abgestimmt. Doch nicht nur Cherkaouis höchst unterschiedliche Tänzertypen formieren sich dabei ständig zu neuen Konstellationen, die fließend ineinander übergehen. Auch alle Sänger, der Chor und sogar die Kinder werden immer wieder einbezogen, am beeindruckendsten in einer Art La Ola-Welle, bei der eine Bewegung durch viele, nebeneinander stehende, sitzende und liegende Körper hindurchwandert. Rahmen für ihre in immer neuen Varianten durchgespielte Kooperation ist die Bühne von Anna Viebrock, die mit minimalen Mitteln, aber einem Maximum an Wandlungsfähigkeit auskommt. Schulbänke werden umgedreht zu Kirchenbänken, ein Klohäuschen zum Beichtstuhl, nach allen Seiten offenen Museumsvitrinen zu Schiffen, weil sie auf Rollen stehend durch den Raum bewegt werden können, Schlafdecken zu Schmetterlingen. Für zusätzliche, harmonisch auf einander abgestimmte Farbtupfer sorgen die schlichten, aber ausdrucksstarken Kostüme von Greta Goiris. Musikalisch überzeugt unter Dirigent Ivor Bolton das Münchner Festspielorchester, das sich aus Spezialisten auf historischen Instrumenten rekrutiert und in dieser Formation seit fünf Jahren zusammenspielt. Drei Stunden lang ist Rameaus Ballettoper, die unterschiedlichste Spielarten der Liebe rund um den Globus durchdekliniert und sie mit Kriegswirren konfrontiert, eine optische und akustische Entdeckungsreise. Dabei reduziert Cherkaoui ihre gesamte Handlung und Welt auf einen einzigen Raum, der ständig in Bewegung ist. Einen aktuellen Bezug stellt er durch die Assoziation zu Flüchtlingsströmen her, unter die sich seine Protagonisten vorübergehend mischen. Auch ansonsten treffen wiederholt Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen aufeinander, die Konflikte bewältigen müssen und am Ende in einer fragilen Idylle aus Friede und Freiheit zueinander finden. Cherkaouis ebenso energiegeladene wie hochsensible Choreographie erzählt dabei Bände – passend zu seinem künstlerischen Credo „Tanz ist eine Art Gedicht in Bewegung“. Antoinette Schmelter-Kaiser Während der Opernfestspiele steht „Les Indes Galantes“ noch vier Mal am 26., 27., 29. und 30.7. auf dem Programm. www.staatsoper.de






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