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Klassische Musik und Oper von Classissima

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Freitag 18. August 2017


ouverture

8. August

Jutta Hipp: Lost Tapes - The German Recordings (SWR Jazzhaus)

ouvertureJutta Hipp (1925 bis 2003) war ein Jazz-Phänomen. Schon als Teenager in Leipzig spielte sie Jazz, im Krieg, verbotenerweise. Drei Jahre lang studierte sie an der Kunsthochschule. 1946 ging sie dann in den Westen, wo sie in diversen Jazzbands musizierte. So spielte sie in der Combo von Hans Koller, die auch Dizzy Gillespie begleitete. Mit Emil Mangelsdorff, Joki Freund, Hans Kresse und Karl Scanner bildete sie das Jutta Hipp Quintett. Sie spielte auf Festivals, spielte Platten ein und ging auf Tourneen. Wo immer sie auftrat, wurde die Musikerin gefeiert.  Als ihr Leonard Feather eine Karriere in den USA versprach, brach sie 1955 auf nach New York. Dort wurde sie von dem berühmten Label Blue Note Records unter Vertrag genommen, und war zunächst sehr erfolgreich – doch schon 1956 endete diese Glückssträhne. Hipp überwarf sich mit Feather, und zog sich in die kleinen Klubs zurück. Geld war so nicht zu verdienen; 1958 nahm sie daher einen Job als Näherin an.  In ihrer Freizeit malte Jutta Hipp, sie fotografierte auch, schrieb Gedichte und zeichnete Karikaturen. Klavier hat sie nie wieder gespielt, und auch nach Deutschland kehrte sie nie zurück. Die vorliegende CD enthält Aufnahmen, die noch in Deutschland entstanden sind – 1952 in Koblenz, 1953 in Baden-Baden, und 1955 in Stuttgart. Jutta Hipp ist hier zu erleben als eine sensible, versierte und auch sehr eigenwillige Jazz-Pianistin – welch ein Verlust! 

nmz - neue musikzeitung

2. August

Sieben Krokodile suchen Futter: „Siegfried“ bei den Bayreuther Festspielen als umjubeltes Sängerfest

Wagners C-Dur-Jubel am Ende des „Siegfried“ schwappte über ins Publikum, das auch den dritten Teil der „Ring“-Tetralogie bei den Bayreuther Festspielen mit lang dauerndem, frenetischem Beifall alle Solisten und Dirigent Marek Janowski uneingeschränkt bejubelte. Regisseur Frank Castorf hat auch diese Inszenierung merklich modifiziert und in der Personenregie intensiviert. In Publikumsgesprächen wird allerdings klar, dass seine ungewöhnliche Lesart von Wagners „Ring des Nibelungen“ weiterhin auf nur wenig Zuspruch stößt. Hauptbild:  Weiterlesen






ouverture

29. Juli

Haydn: Die Schöpfung (Phi)

„Niemand, auch nicht Baron von Swieten, hatte die Seite der Partitur, wo die Geburt des Lichtes geschildert war,  gesehen. Das war die einzige Stelle der Arbeit, die Haydn verborgen gehalten hatte“, berichtet Frederik Samuel Silverstolpe, ein Freund Joseph Haydns, von der ersten Probe der Schöpfung. Und dann nahte diese Stelle: „Haydn hatte dabei eine Miene wie jemand, der sich auf die Lippen zu beißen denkt, entweder um seine Verlegenheit zu hemmen oder auch um ein Geheimnis zu verbergen. Und in demselben Augenblick, als zum ersten Mal dieses Licht hervorbrach, würde man gesagt haben, daß Strahlen geschleudert wurden aus des Künstlers brennenden Augen. Die Entzückung der elektrisierten Wiener war so allgemein, daß das Orchester einige Minuten lang nicht fortsetzen konnte.“  Ähnlich intensiv kann der Hörer dieser Aufnahme jenen legendären Moment erleben, in dem auf den musikalischen Ausdruck des Chaos in machtvollem C-Dur zum ersten Male das Licht erscheint. Philippe Herreweghe hat Haydns Oratorium Die Schöpfung mit dem Collegium Vocale Gent und dem Orchestre des Champs-Élysées mit großer Sorgfalt erarbeitet. Das Ergebnis ist ein Erlebnis, zumal auch die Solistenpartien mit Christina Landshamer, Sopran, Maximilian Schmitt, Tenor, und Rudolf Rosen, Bass, exzellent besetzt sind. So differenziert, so farbenreich und so ausdrucksstark habe ich Haydns Schöpfung noch nicht gehört – dies ist ohne Zweifel eine Referenzaufnahme. Grandios! 

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